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Aminosäuren

Eiweiß (Protein) ist lebensnotwendig für die Ernährung des Menschen und aller Tiere. In Wirklichkeit wird jedoch nicht das Eiweiß selbst benötigt, sondern die Aminosäuren, denn die sind die Bausteine der Proteine. Die biologische Schlüsselstellung der Aminosäuren ergibt sich aus der Tatsache, dass sie wie Legosteine in den unterschiedlichsten Kombinationen Ketten völlig unterschiedlicher Länge bilden, in denen sie die verschiedensten biologischen Aufgaben erfüllen.

Aus relativ kurzen Ketten von 2 bis 100 Aminosäuren, den sogenannten Peptiden, bestehen z.B. Neurotransmitter, die für die chemisch vermittelte Signalübertragung zwischen den Neuronen, den Nervenzellen, verantwortlich sind. Eine weitere Art von Botenstoffen, die sämtliche Stoffwechselvorgänge steuern, die Hormone, fallen teilweise ebenfalls in die Kategorie der relativ kurzkettigen Peptide. Andere Hormone wiederum enthalten mehr als 100 Aminosäuren und gelten damit als Proteine. Der Gruppe der Proteine gehören außerdem an: die Enzyme, die Keratine von Hornhaut, Haaren und Nägeln, Kollagene im Bindegewebe (Sehnen), Antikörper (Immunoglobuline), Gerinnungsfaktoren (Fibrinogen; Fibrin), Transportmoleküle (z.B. Hämoglobin).

Diese Aufzählung verdeutlicht die biologische Vielseitigkeit der Aminosäuren. Es gibt kaum einen Bereich, indem sie nicht in fundamentaler Weise mitwirken.

Momentan geht man davon aus, daß 22 verschiedene Aminosäuren in lebenden Organismen vorkommen, 8 davon gelten als essentiell, d.h. sie müssen über die Nahrung oder zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen und können nicht vom Körper selbst hergestellt werden. Die restlichen 14 Aminosäuren können von einem funktionsfähigen erwachsenen Organismus aus den essentiellen Aminosäuren umgebaut werden.

Ein intaktes Verdauungssystem zerlegt die Proteine der Nahrung in ihre Bestandteile, die Aminosäuren, damit sie für den Wiederaufbau körpereigener Substanzen genutzt werden können. Deshalb haben Funktionsstörungen von Magen, Darm und Bauchspeicheldrüse infolge von Streß, seelischer Belastung, Fehlernährung, Giftbelastungen usw. erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Organismus.Bei einer unzureichenden Nahrungsverwertung sammeln sich nicht nur Schlacken im Körper an; unzählige Körperfunktionen, die vom Vorhandensein der Aminosäuren abhängen, sind nicht mehr in vollem Umfang verfügbar. Dazu zählt selbstverständlich auch das komplizierte enzymatische Wechselspiel im Verdauungssystem selbst, so daß sich als Folge einer mangelnden Aufspaltung der Proteine die Verdauung immer weiter verschlechtert.

Durch eine Zufuhr bereits aufgespaltener, einzelner Aminosäuren kann diese Negativspirale durchbrochen werden. Die freien in kristalliner Form vorliegenden Aminosäuren stehen dem Organismus sofort für die Biosynthese zur Verfügung. Die Gefahr einer Mangelernährung trotz proteinreicher Nahrung wird auf diese Weise vermieden. Jüngste Forschungen belegen die außerordentliche Bedeutung einer täglichen Zufuhr von Aminosäuren für die optimale Leistung von Körper und Gehirn, für den Schutz vor den schädlichen Auswirkungen der Umweltgifte und Strahlungen sowie eine Verlangsamung von Alterungsprozessen.

Für diejenigen, die sich noch höhere Leistung oder eine noch größere Gesundheit wünschen, können Aminosäuren ein Sprungbrett sein, das zu erreichen. Für alle, die eine schwache Gesundheit haben, können Aminosäuren wesentlich zur Genesung beitragen.

Bestimmte Erkrankungen oder Symptome erfordern einen gezielten Einsatz einer oder mehrer Aminosäuren, damit der Körper wieder ins Lot kommt. Auch ein erhöhter Bedarf oder ein Mangel an gewissen Aminosäuren kann in bestimmten Lebenssituationen auftreten, der dann ausgeglichen werden sollte.